Bericht zur JHV

Aktualisiert: 8. Jan.



Der neugewählte Vorstand des Vereins „Zukunft Tandern“ mit (von links): der neuen zweiten Vorsitzenden Petra Sachstetter, dem wiedergewählten Vorsitzenden Hans Glas, Schriftfüherin Johanna Lugmair und Kassier Norbert Reiter. © Hofner



„Beste Gegend Pfad“ ist eine große Bereicherung


Gut besucht war die Jahresversammlung des Vereins „Zukunft Tandern“ im Sportheim.


Tandern - Vorsitzender Hans Glas freute sich, dass nach der Corona-Pause endlich Gelegenheit war, Rückschau auf die erfolgreiche Tätigkeit des Vereins zu halten. Denn trotz der Absage vieler gesellschaftlicher Veranstaltungen habe der Zukunftsverein heuer mit der Anlage des „Beste Gegend Pfades“ in und um Tandern sein größtes Projekt verwirklichen können – mit toller Resonanz, so Glas. Das zeige den Initiatoren, dass der Wanderweg als große Bereicherung für den Ort und im Dachauer Land wahrgenommen werde.

Dies konnte auch Bürgermeister Markus Hertlein, der zusammen mit 2. Bürgermeister Adi Doldi und einigen Gemeinderäten an der Versammlung teilnahm, bestätigen. Hertlein dankte dem Verein nochmals dafür, „hier etwas Großes auf die Beine“ gestellt zu haben, das auch überörtlich große Begeisterung auslöse.


Wie Vorsitzender Hans Glas sagte, habe es nach der Ideensammlung, die schon ab dem Jahr 2016 erfolgte, unzählige Besichtigungen, Begehungen und schließlich Planungen gegeben, bis zur Genehmigung durch die Gemeinde, die dem Projekt keine Steine in den Weg legte. Auch die Beantragung bei Dachau Agil für eine Leaderförderung war erfolgreich.

Zwar hatte sich die Anlage des Pfades durch Corona etwas verzögert, doch im Sommer konnte der Pfad mit einer kleinen Feier durch Pfarrer Michael Heinrich eingeweiht werden.


Dank den vielen Sponsoren

Der Vorsitzende dankte allen, die die verschiedenen Stationen geschaffen haben. Ein besonderer Dank galt dem Kernteam von gut zehn Leuten, „das kompetent, geduldig und ausdauernd an der Planung und Verwirklichung beteiligt war“, so Glas. Stellvertretend gab es für die engagierten Damen des Kernteams, Johanna Lugmair, Elke Bednarz, Petra Sachstetter, Ingrid Glas und Angelika Reiter, jeweils einen Blumenstrauß. Der Dank des Vorsitzenden galt aber auch der großen Zahl von Sponsoren. Ohne deren Förderung hätte das fast 52 000 Euro teure Projekt nicht verwirklicht werden können. Leader hat das Projekt mit über 19 000 Euro unterstützt. So sei es möglich gewesen, den attraktiven, sechs Kilometer langen Wanderweg in der besten Gegend unter Einbeziehung von Natur, Denkmälern, Geschichte und Geschichten im Kultort der Rosenmüller-Filme zu gestalten.

Projektteam BesteGegendPfad (von links): Ingrid Glas, Petra Sachstetter, Hans Glas, Johanna Lugmair, Elke Bednarz. Andrea Reiter (nicht im Bild)


Den Corona-Auflagen geschuldet waren in den vergangenen zwei Jahren die Absagen der Schlosskonzerte, des Bieranstichs, die Kleinkunstveranstaltungen und Weihnachtsmärkte. Auch heuer ist der Christkindlmarkt abgesagt. Für das kommende Jahr hat man sich jedoch fest vorgenommen, diese Veranstaltungen wieder durchzuführen.


Als eine Daueraufgabe sieht der 126 Mitglieder starke Verein die Pflege der Natur und der Blühflächen in Zusammenarbeit mit den Landwirten zum Erhalt der Artenvielfalt. Sehr hilfreich sei dafür die Anschaffung eines Balkenmähers durch die Gemeinde gewesen. Hinsichtlich des Mulchens von Gräben und Flächen wird jedoch weiterer Regelungsbedarf angesehen.

Die Neuwahlen gingen schnell über die Bühne. Vorsitzender Hans Glas wurde ohne Gegenstimme wiedergewählt, für den nicht mehr kandidierenden 2. Vorsitzenden Gerhard Huber wurde Petra Sachstetter gewählt. Schriftführerin blieb Johanna Lugmair, und Kassier Norbert Reiter. Hans Glas dankte seinem bisherigen Stellvertreter Gerhard Huber für dessen engagierte Tätigkeit für den Verein und insbesondere als Projektleiter für die Organisation der Schlosskonzerte. Für diese Aufgabe wolle er sich auch weiterhin zur Verfügung stellen, sagte Huber.


fh / Bericht aus dem "Münchner Merkur" vom 25.10.2021

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